Gesamtgesellschaftlicher Ansatz

Das integrierte Management von Risiken der Finanzkriminalität, verstanden aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive, ist seinem Wesen nach als eine Frage normativer, institutioneller und gesellschaftlicher Ordnung zu begreifen, die die herkömmlichen Grenzen zwischen Aufsicht, Repression, Compliance und kollektiver Resilienz in erheblicher Weise überschreitet. In…

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Gemeinschaftsbezogener Ansatz

Das integrierte Management von Risiken der Finanzkriminalität nach einem gemeinschaftsbezogenen Ansatz setzt eine grundlegend andere Ordnung des Denkens über finanzwirtschaftliche Integrität voraus als Modelle, in denen Risiko ausschließlich in Transaktionen, Kundenbeziehungen, juristischen Personen, Sanktionsmechanismen oder den formellen Pflichten von Institutionen verortet wird.…

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Gesamtorganisationsansatz

Das integrierte Management von Finanzkriminalitätsrisiken im Rahmen eines Gesamtorganisationsansatzes ist in seinem grundlegendsten Sinn als ein institutionelles Ordnungsprinzip zu verstehen, das die gesamte Organisationsarchitektur erfasst und die Beherrschung von Finanzkriminalität aus der Sphäre funktionaler Spezialisierung in jene allgemeiner Governance-Verantwortung, organisationaler Selbstwahrnehmung und…

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