Vertrauen gehört innerhalb der gegenwärtigen wirtschaftlichen und institutionellen Ordnung nicht in den Bereich bloß deklaratorischer Wertformeln, des Reputationsmanagements oder schlichter administrativer Wünschbarkeit, sondern in die Kategorie der Voraussetzungen, ohne die Märkte, Institutionen, Aufsichtsstrukturen und Vertragsbeziehungen ihre tatsächliche Funktionsfähigkeit verlieren. In ökonomischer Hinsicht…
Mehr LesenIm Kontext der gegenwärtigen transformationsbedingten Herausforderungen ist Polarisierung als ein tiefgreifend strukturierender gesellschaftlicher Mechanismus zu verstehen, der die Bedingungen, unter denen Institutionen funktionieren, Märkte operieren, Normen durchgesetzt werden und Risiken wahrgenommen werden, grundlegend verändert. Das Phänomen beschränkt sich nicht mehr auf das…
Mehr LesenDas Alter wird in politikbezogenen, ökonomischen und juristischen Analysen noch immer allzu häufig auf eine rein beschreibende demografische Kategorie reduziert, obwohl seine tatsächliche Tragweite weit über die bloße Feststellung hinausgeht, dass Gesellschaften altern, die Jugendarbeitslosigkeit zunimmt oder die Finanzierung kollektiver Sicherungssysteme unter…
Mehr LesenDisruption hat sich als zentraler analytischer Begriff etabliert, um zu verstehen, wie zeitgenössische Transformationsprozesse die Stabilität der wirtschaftlichen Ordnung, die Wirksamkeit regulatorischer Rahmenwerke und die Resilienz institutioneller Kontrollstrukturen unter Druck setzen. In diesem Zusammenhang bezeichnet der Begriff weit mehr als einen plötzlichen…
Mehr LesenDie Asymmetrie gehört zu den grundlegendsten Erklärungsmustern, um zu verstehen, in welcher Weise wirtschaftliche Transformationsprozesse die Anfälligkeit von Märkten, Institutionen und grenzüberschreitenden Wertschöpfungsketten für Finanz- und Wirtschaftskriminalität beeinflussen. In diesem Zusammenhang verweist der Begriff nicht nur auf einen ungleichen Zugang zu Kapital,…
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