Im heutigen Umfeld der Finanzkriminalität wird die Wirksamkeit eines Kontrollsystems nicht mehr ausschließlich durch die enge Brille formaler Compliance beurteilt. Die rechtliche Norm bleibt der Ausgangspunkt, doch die konkrete Bewertung durch Aufsichtsbehörden, Prüfer, externe Reviewer, Leitungsorgane und Marktteilnehmer erstreckt sich auf eine…
Mehr LesenDie pragmatische Stärkung eines Kontrollrahmens im Rahmen des integrierten Risikomanagements für Finanzkriminalität beginnt mit der Unterscheidung zwischen formaler Erweiterung und substantieller Verbesserung. In vielen Organisationen entsteht Stärkung unter Druck: Eine Aufsichtsbehörde verlangt eine höhere Nachweisbarkeit, die interne Revision identifiziert Defizite, ein Vorfall…
Mehr LesenDie Vorbereitung auf eine Prüfung im Rahmen des Integrierten Risikomanagements für Finanzkriminalität sollte nicht das Ergebnis einer letzten vorbereitenden Maßnahme vor einer Prüfung, einer Review, einem Austausch mit einer Aufsichtsbehörde oder einer externen Bewertung sein. Die Stärke eines Kontrollsystems liegt nicht allein…
Mehr LesenRegulierung im Bereich der Finanzkriminalität erhält erst dann wirkliche Bedeutung, wenn sie in die konkrete Position des Mandanten, die tatsächliche Ausgestaltung seiner Organisation und die operative Realität übersetzt wird, in der Risiken täglich identifiziert, bewertet, gemindert und verantwortet werden. Die Norm selbst…
Mehr LesenIm Bereich des integrierten Risikomanagements für Finanzkriminalität kann eine Kontrolle nicht allein anhand ihres formalen Bestehens beurteilt werden. Eine interne Richtlinienvorgabe, eine Systemkontrolle, eine Eskalationspflicht, ein Vier-Augen-Prinzip, ein Szenario zur Transaktionsüberwachung, eine Prüfung im Rahmen der Kundenannahme oder eine periodische Überprüfung erhält…
Mehr LesenRegelkonformität, die um den Geschäftsbetrieb herum gestaltet ist, geht von dem Grundsatz aus, dass eine wirksame Kontrolle von Risiken der Finanzkriminalität nicht daraus entsteht, Regulierung aus der Distanz über die Organisation zu legen, sondern daraus, normative Anforderungen sorgfältig mit der Art und…
Mehr LesenEine starke Governance über alle Verteidigungslinien hinweg bildet eine wesentliche Säule des Integrierten Risikomanagements für Finanzkriminalität, da die Steuerung und Kontrolle von Finanzkriminalitätsrisiken nur dann wirksam funktionieren kann, wenn Verantwortlichkeiten, Befugnisse, Informationspositionen und Eskalationsmechanismen in einen kohärenten Governance-Rahmen eingebettet sind. In der…
Mehr LesenRegulierung im Bereich der Finanzkriminalität wird häufig als rechtlicher Rahmen dargestellt, gewinnt jedoch erst dann wirkliche Bedeutung, wenn sie in Verhaltensstandards, Prozessentscheidungen, Systemkonfigurationen, Kontrollen, Eskalationspunkte und Managemententscheidungen übersetzt wird, die in der täglichen Praxis anwendbar sind. Das Integrierte Risikomanagement für Finanzkriminalität verlangt…
Mehr LesenDie Qualität des Integrierten Risikomanagements für Finanzkriminalität hängt grundlegend von der Präzision des zugrunde liegenden Risikobildes ab. Wenn Risiken der Finanzkriminalität lediglich als Sammlung von Alerts, Aktenfeststellungen, Vorfallmeldungen, Policy-Anforderungen und Kontrollergebnissen behandelt werden, entsteht keine verlässliche Grundlage für eine wirksame Steuerung. Ein…
Mehr LesenEine integrierte 360°-Perspektive auf Kontrollen und Regulierung im Bereich Finanzkriminalität geht von der Prämisse aus, dass eine wirksame Steuerung von Risiken der Finanzkriminalität nicht durch die Betrachtung einer einzelnen Funktion, eines einzelnen Verfahrens, einer einzelnen Kontrolle, eines einzelnen Regelwerks oder einer einzelnen…
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